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Aktuelle Nachrichten

Frontal 21: Schutz vor Berufsunfähigkeit nicht ausreichend

Laut Versicherungsbranche haben nur rund 25 Prozent aller Arbeitskräfte in Deutschland eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Dabei halten Experten den Schutz vor Berufsunfähigkeit für existenziell.

Pflegebedürftige müssen durchschnittlich über 1.750 Euro selbst zahlen

Im Bundesdurchschnitt beträgt der Anteil, den Pflegebedürftige bzw. ihre Angehörigen bei Unterbringung in einem Pflegeheim selbst tragen müssen, mehr als 1.750 Euro monatlich. Tendenz: steigend.

Top 10-Geldanlagen der Bundesbürger 2018    

Die andauernde Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank sorgt bei den beliebtesten Geldanlagen der Deutschen für einen neuen Spitzenreiter: Erstmals seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 liegt das „Sparen auf dem Girokonto“ auf Platz 1. 

Marktwächter: Vorsicht vor Rückabwicklern von Lebensversicherungen    

Die Rückabwickler bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern Hilfe beim Widerspruch ihrer Verträge an. Häufig beschränkt sich deren Leistung aber allein auf die Vermittlung an einen Anwalt.

Verbraucherfinanzen-Deutschland.de Thementag Geldanlage

Lehren aus dem P+R Skandal: Kriminelle Machenschaften dürfen sich nicht rentieren!

 

 

(vfd) München 14.Juni. 2018: Rund 40 Jahre ist alles gut gegangen. Das war wohl das größte Kauf- und Verkaufsargument für die Containerinvestments der Firma P+R. Als langjähriges Vorzeigeunternehmen im sogenannten „grauen Kapitalmarkt“,  ist jetzt der größte Anlegerskandal Deutschlands und ein enormer Imageschaden für eine ganze Branche entstanden. Waren die Zeichen nicht zu erkennen? Haben über 54.000 Anleger nur blauäugig investiert? Wie konnte das passieren und welche Lehren sind hieraus zu ziehen? Den Blick hinter die Kulissen und die Chance diesen Fall aus verschiedenen Gesichtspunkten und Verantwortungen zu betrachten, verbunden mit der Diskussion wie man es künftig besser machen kann und welche Chancen Anleger jetzt noch haben, präsentierten sehr renommierte Referenten und Diskussionsteilnehmer beim Thementag Geldanlage „ Welche Lehren sind aus dem P+R Skandal zu ziehen?“ veranstaltet von Verbraucherfinanzen-Deutschland.de am 14. Juni 2018 im Tagungszentrum municon am Münchener Flughafen. Thementag Geldanlage

 

Studien von Verbraucherfinanzen-Deutschland.de

Studie PKV 

Die leistungsstärksten privaten Krankenvollversicherungen im Vergleich! Wo privat Versicherte die existenziell besten Leistungen erhalten? Kostenfreie Onlineversion der Studie!

Studie PKV Zusatz 

Die leistungsstärksten privaten Krankenzusatzversicherungen im Vergleich! Wo Gesetzlich Krankenversicherte die besten Zusatzleistungen erhalten? 

Studie Arbeitskraft-absicherung 

Erwerbstätige unterschätzen das Risiko. Jeden kann es treffen.Nur jeder vierte ist privat abgesichert.  

 

Studie KV für Beamte und Anwärter 

Wo sollte man sich als beihilfeberechtigter Beamtenanwärter oder Beamter am besten krankenversichern?

Verbraucherfinanzen TV

Aktuelle Beiträge

Geldanlage in Container: Auf was sollten private Anleger achten?

In Zeiten der Niedrigzinsphase fragen sich viele Verbraucher, wo kann ich denn mein Geld noch anlegen, damit ich wenigstens etwas mehr Rendite erhalte?

Wie funktioniert eine solche Anlage, in was investieren Anleger genau, mit welchen Beträgen und wie ist das Chancen-Risikoverhältnis? 

Arbeitskraftverlust - was dann?

Was wäre wenn die eigene Arbeitskraft plötzlich wegfällt - durch Unfall oder schwere Erkrankungen? Bis zu 

Wie ist man eigentlich abgesichert und wer sorgt dann für den Lebensunterhalt? Wie ist hier die gesetzliche Absicherung und welche Möglichkeiten hat man mit privaten Versicherungen? 

Pflegeplatzgarantie – gibt es die?

Haben Sie sich auch schon gefragt, wer kann mir helfen, wenn es zu einem Pflegefall kommt? Wer kann dann einem bei den zu trffenden Entscheidungen helfen, fachgerecht beraten und unterstützen? 

Dafür gibt es Pflegedienstleister die als Ansprechpartner und Berater unterstützend tätig sind. Einige private Pflegeversicherungen bieten auch solche Dienstleistungsberatungen im Rahmen ihrer Versicherungspolicen an. Auf was Verbraucher achten sollten?

Das änderte sich 2018 bei der Steuer

 

Der Grundfreibetrag steigt auf 9.000 Euro

 

Bis zum Grundfreibetrag bleibt das zu versteuernde Einkommen steuerfrei. Für Singles steigt der Grundfreibetrag im Januar von 8.820 auf 9.000 Euro und für Verheiratete von 17.640 auf 18.000 Euro.

 

Kinderfreibeträge in der Steuererklärung

 

Das Kindergeld wurde um zwei Euro für das erste und zweite Kind erhöht. Im Rahmen der steuerlichen Berücksichtigung steigt auch der Kinderfreibetrag im neuen Jahr von 7.356 auf 7.428 Euro.

 

Mini-Abbau der kalten Progression

 

Kalte Progression bedeutet, dass ein höherer Lohn oder ein höheres Einkommen, das die Inflation ausgleichen soll, von der höheren Steuer „aufgefressen“ wird. Damit kostet das höhere Einkommen wegen des progressiv ansteigenden Einkommensteuertarifs mehr Steuern. Somit bleibt von dem höheren Lohn oder Einkommen nicht mehr Geld übrig. Zum Ausgleich der „kalten Progression“ hat der Gesetzgeber die Tarifeckwerte bei der Einkommensteuer ab 2018 um die geschätzte Inflationsrate für 2017 in Höhe von 1,65 Prozent nach rechts verschoben.

 

Verlängerte Frist für alle Steuererklärungen

 

Ab dem Steuerjahr 2018 muss die Steuererklärung erst bis zum 31. Juli des Folgejahres (in diesem Fall also 31. Juli 2019) beim Finanzamt abgegeben werden. Wenn ein Steuerberater die Steuererklärung für den Steuerpflichtigen erstellt, hat dieser künftig bis zum letzten Tag im Februar des übernächsten Jahres Zeit. Das heißt, für die Steuererklärung 2018 bis zum 29. Februar 2020.

 

Belege fürs Finanzamt: Vieles muss nicht mehr eingereicht, aber aufbewahrt werden

 

Für die Steuererklärung 2017, die 2018 erstellt wird, gelten erstmals neue Regeln für den Umgang mit Belegen, Nachweisen und Bescheinigungen. Wer 2018 seine Steuererklärung für 2017 abgibt, ist in vielen Fällen nicht mehr verpflichtet, Belege beizufügen. Er muss diese aber trotzdem zuhause sammeln und aufbewahren - und zwar ein Jahr lang ab der sogenannten Bestandskraft des Steuerbescheids. Bis dahin kann das Finanzamt die Unterlagen bei Bedarf nachfordern.

 

Bessere Möglichkeiten Arbeitsmittel abzusetzen

 

Der Grenzwert für die Sofortabschreibung von sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgütern wird ab 1. Januar 2018 von 410 Euro auf 800 Euro (jeweils ohne Mehrwertsteuer) angehoben. Was bedeutet das für Berufstätige? Kauft ein Arbeitnehmer privat Dinge, die er auch beruflich nutzt, so kann er die entsprechenden Aufwendungen in der Regel anteilig als Werbungskosten absetzen. Das gilt laut den Experten des Lohnsteuerhilfevereins zum Beispiel für die Anschaffung von Laptops, Smartphones, Büromöbeln etc. Erfüllt der erworbene Gegenstand bestimmte Kriterien und liegen seine Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten unter dem definierten Grenzwert, handelt es sich um ein sogenanntes geringwertiges Wirtschaftsgut - und der Arbeitnehmer kann die Aufwendungen noch für das Jahr des Kaufs vollständig steuerlich geltend machen. Überschreiten die Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten hingegen den besagten Grenzwert, darf der Arbeitnehmer die Ausgaben nicht sofort komplett absetzen, sondern muss sie über die sogenannte gewöhnliche Nutzungsdauer, also über einen längeren Zeitraum hinweg, abschreiben. Dank der deutlichen Grenzwerterhöhung ab 1. Januar 2018 ist es also - im Gegensatz zu früher - in vielen Fällen möglich, die Ausgaben für beruflich (mit)genutzte Laptops oder Smartphones für das Jahr der Anschaffung voll und ganz abzusetzen.

 

 

Was sich 2018 für Versicherte geändert hat

Sozialabgaben und Sozialleistungen

 

Gesetzliche Rentenversicherung:

 

Höhere Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung belasten seit Januar 2018 gut verdienende Arbeitnehmer. In den alten Bundesländern kletterte die Grenze, bis zu der Pflichtbeiträge zu zahlen sind, von 6.350 Euro auf 6.500 Euro brutto im Monat. Wer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient, der zahlt nach aktuellem Stand knapp 14 Euro mehr im Monat. In den neuen Bundesländern steigt der Satz um 100 Euro, und zwar von 5.700 Euro auf 5.800 Euro brutto im Monat. Gutverdienende Beschäftigte im Osten müssen dann mit einer Beitragssteigerung um gut neun Euro rechnen. Die gleiche Summe steuert der Arbeitgeber bei. Die Abgabenlast kann sich noch geringfügig verringern, denn die Regierung plant die Senkung des Rentenbeitragssatzes zum 1. Januar 2018 um 0,1 Prozent.

 

Gesetzliche Krankenversicherung:

 

Auch hier wurde die bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze angehoben. Das Limit stieg von 4.350 Euro brutto pro Monat auf 4.425 Euro. Das entspricht einem Jahreseinkommen von 53.100 Euro. Für gutverdienende Beitragszahler bedeutet dies eine Mehrbelastung von etwa 6,30 Euro im Monat, wenn der Zusatzbeitrag der eigenen Krankenkasse 1,1 Prozent beträgt. Der Zusatzbeitrag ist durch die Versicherten in voller Höhe selbst aufzubringen, der normale Beitragssatz von 14,6 Prozent je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Neben der Beitragsbemessungsgrenze gibt es die Verdienstgrenze, bis zu der Arbeitnehmer pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenkasse sind. Diese Grenze steigt 2018 auf 4.950 Euro pro Monat. Das entspricht einem Jahreseinkommen von 59.400 Euro. Wer zwei Jahre hintereinander mehr verdient, kann sich privat krankenversichern.

 

Erhöhung der Riester-Rente-Grundzulage:

 

Förderberechtigte können seit dem 1. Januar 2018 maximal 175 Euro als Grundzulage vom Staat erhalten. Das ist eine prozentuale Steigerung von 13,6 Prozent. Zugleich werden doppelte Beitragszahlungen zur Kranken- und Pflegekasse im Rahmen der betrieblichen Riester-Rente abgeschafft. Das bedeutet, dass gesetzlich Versicherte im Alter keine Beiträge zur Kranken- und Pflegekasse für ihre betrieblichen Riester-Renten mehr zahlen müssen.

 

Rürup-Renten: ( Basis-Rente )

 

Einzahlungen in sogenannte Rürup-Renten sind zu einem bestimmten Teil steuerlich abzugsfähig. 2018 steigt der relevante Maximalbetrag auf 23.808 Euro für Ledige bzw. 47.616 Euro für Verheiratete mit zwei Rürup-Verträgen. Davon können Versicherte dann 86 Prozent steuerlich geltend machen. Im Ergebnis wirken sich ab 2018 Beitragszahlungen bis zu 20.475 bzw. 40.950 Euro steuermindernd aus. Ab 2025 sind einhundert Prozent der Einzahlungen steuerlich absetzbar.

 

 

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Viel Spass beim informieren und Geld sparen, wünscht Ihnen Friedrich Andreas Wanschka, Fachjournalist und Herausgeber von Verbraucherfinanzen-Deutschland.de

 

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